Berufsvorbereitende Bildungsgänge

Vorqualifizierungsjahr Arbeit / Beruf mit Schwerpunkt Erwerb von Deutschkenntnissen (VABO)

Das VABO ist ein „Vorqualifizierungsjahr Arbeit und Beruf“ mit dem Schwerpunkt Erlernen der deutschen Sprache. Der Bildungsgang richtet sich damit an Jugendliche ab 16 Jahren, die nach Deutschland gezogen sind. Neben dem Erlernen der deutschen Sprache spielen das individuelle Lernen in Theorie und Praxis sowie Berufsorientierung eine zentrale Rolle. So bereitet der Bildungsgang nach Deutschland gezogene Jugendliche auf einen weiteren Bildungsweg im deutschen Bildungssystem vor.

Anschlüsse

An das VABO kann ein Vorqualifizierungsjahr Arbeit und Beruf - Regel angeschlossen werden, um einen VAB-Abschluss oder einen dem Hauptschulabschluss gleichwertigen Bildungsstand zu erwerben.

Übersicht der Beruflichen Schulen im Landkreis Böblingen mit VABO-Klassen

Vorqualifizierungsjahr Arbeit und Beruf - Regel (VAB-R)

Das VAB-R richtet sich an berufsschulpflichtige Jugendliche, die keinen Ausbildungsplatz haben und keine weiterführende Schule besuchen. Sie haben hier die Möglichkeiten einen VAB-Abschluss zu absolvieren oder einen dem Hauptschulabschluss gleichwertigen Bildungsstand zu erreichen. Die Ausbildung im VAB-R enthält eine gute Mischung aus Theorie und Praxis. Der Unterricht ist sehr handlungsorientiert und projektbezogen und ermöglicht berufliches Vorwissen und praktische Grundfertigkeiten in bis zu 3 beruflichen Bereichen. Die berufliche Orientierung wird unterstützt und die Chancen auf eine Berufsausbildung erhöht.

Jugendliche die ein VABO belegt haben können das VAB-R anschließen, um dadurch einen dem Hauptschulabschluss gleichwertigen Bildungsstand zu erwerben.

Anschlüsse

Mit VAB-Abschluss:
Es besteht die Möglichkeit in eine Duale Ausbildung zu gehen und einen anerkannten Ausbildungsberuf zu erlernen. Darüber hinaus kann eine Berufsfachschule besucht werden.

Mit Hauptschulabschluss:
Es besteht die Möglichkeit in eine Duale Ausbildung zu gehen und einen anerkannten Ausbildungsberuf zu erlernen. Darüber hinaus kann eine Berufsfachschule oder ein Berufseinstiegsjahr besucht werden. 

Übersicht der Beruflichen Schulen im Landkreis Böblingen mit VAB-R-Klassen

Berufseinstiegsjahr (BEJ)

Das Berufseinstiegsjahr richtet sich an Jugendliche mit Hauptschulabschluss, die berufsschulpflichtig sind, keinen Ausbildungsplatz haben und keine weiterführende Schule besuchen. Die Jugendlichen werden individuell gefördert und intensiv begleitet. Im Berufseinstiegsjahr wird etwa die Hälfte der Inhalte eines Ausbildungsberufs vermittelt. Das BEJ ist damit eine gute Vorbereitung der Jugendlichen auf die Berufs- und Arbeitswelt. Nach einem Jahr findet eine Abschlussprüfung statt, durch die ein BEJ-Abschluss erreicht werden kann.

Anschlüsse

Es besteht die Möglichkeit in eine Duale Ausbildung zu gehen und einen anerkannten Ausbildungsberuf zu erlernen. Darüber hinaus kann eine Berufsfachschule oder ein Berufseinstiegsjahr besucht werden. 

Übersicht der Beruflichen Schulen im Landkreis Böblingen mit BEJ-Klassen

Vorqualifizierungsjahr Arbeit und Beruf in Kooperation mit einer Förderschule (VAB-KF)

Berufsvorbereitende Einrichtung (BVE)

Forderschwerpunkt geistige Entwicklung oder Lernen:
Die berufsvorbereitende Einrichtung BVE dauert in der Regel 2 Jahre und ist ein berufliches Bildungsangebot, um möglichst viele junge Menschen mit wesentlichen Behinderungen nach Abschluss der allgemeinbildenden Schulzeit individuell zu fördern und zu begleiten. Ziel ist es, sie auf ein möglichst selbstständiges Leben und eine Hilfs- oder Anlerntätigkeit im Rahmen eines festen Beschäftigungsverhältnisses vorzubereiten. Über Praktika in Betrieben soll dazu ein geeigneter Bereich gefunden werden.

Es ist ein Angebot für Absolvent/innen der Förderschulen und Schüler/innen der Berufsschulstufe der Schulen für geistige Entwicklung und der Winterhaldenschule. Die Federführung liegt bei der Winterhaldenschule.

Kooperative Bildung und Vorbereitung auf den Arbeitsmarkt (KoBV)

An 2 Schulen im Landkreis sind KoBV-Sonderklassen für Schüler/innen mit Behinderung eingerichtet (Förderschwerpunkt geistige Entwicklung und Lernen). Die Schüler/innen sollen hier mit dem Ziel gefördert werden, Beschäftigungschancen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt zu bekommen.